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A little party never killed nobody (7)


Am Friedhofsausgang steht ein Wagen für sie bereit, der sie ins Casa Rosada kutschiert.

Auf dem Weg erzählt ihnen der Regisseur kurz, wer im Groben alles so anwesend sein wird.

Minister, Diplomaten, chinesische Delegationen, die überlegen, das ganze Land zu kaufen, weil es gerade nicht so viel Wert ist- und natürlich hängt auch der Präsident dort ab.

Er steht alleine miesepetrig guckend an einem Stehtisch und fummelt an seiner Krawatte herum.

Als Joao - immernoch mit langem, wehendem Blondhaar- und das Mädchen, mit dem Klemmbrett, an ihm vorbeitänzeln, hören sie ihn murmeln: "Ich kann nicht mehr stehen, meine Beine fühlen sich an, wie zwei trockene Zweige, die kurz davor sind, durchzubrechen, Knick, Knack.."

"Der Präsident ist auch nicht das, was er mal war", flüstert das Mädchen mit dem Klemmbrett Joao verstohlen zu.

Sie quetschen sich durch die Menge, der Regisseur vorweg.

Fiona schaut sich neugierig um, wer ihr hier alles so nützlich sein könnte.

Weiter hinten im Getümmel steht eine wild rotierende Waschmaschine und Joao nimmt sich fest vor, mit ihr zu fortgeschrittener Zeit noch ein Pläuschen oder gar ein Tänzchen zu wagen.

Dann erscheint auch schon eine Madame mit einem Tablett voll Sekt.

"Ohh Merci!" Flötet Joao, nimmt sich zwei Gläser und drückt Fiona eins in die Hand.

Alles ist voll mit wichtig aussehenden, dunkel gekleideten Leuten, die Sekt und Orangensaft und Lachskanapees in sich hineinstopfen und Nettigkeiten austauschen. ("Ja also- nein- hahahaha- entschuldigen Sie mal, Herr Drummiwitsch, sie glauben doch nicht im ernst, dass wir ihnen die Ölfelder vor Patagonien einfach so überlassen?" Kichert ein weißhaariger Herr neben einem grimmig dreinblickenden Chinesen vor sich hin.)

Sie folgen immer noch dem Regisseur, der sich nun durch zwei hyänenhaft lachende Gestalten durchdrängelt, von denen der eine prustet: " Was macht ein Clown im Büro?" Und der andere kreischt: "Faxen!!"


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